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Mittwoch, 4. März 2015

Joseph Haydn, davor und danach – Komponisten und die Bergkirche Eisenstadt

 Sonntag, 15. März 2015, 18:00 Uhr
Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie

Die Bergkirche Eisenstadt ist mit dem Haydnmausoleum letzte Ruhestätte von Joseph Haydn, dem „Vater“ der Wiener Klassik. Auch sein Vorgänger als Kapellmeister am Hofe Esterházy, Gregor Joseph Werner, hat in der Bergkirche seine Spuren hinterlassen. Das Konzert aus Anlass „90 Jahre Stadt Eisenstadt“ bringt Stücke dieser beiden großen Meister und verbindet sie mit Musik von heute: Den „Fünf kleine Stücke für Streichorchester“, eine Uraufführung des Eisenstädter Komponisten Otto Strobl und den „Lamentationes“ – „Klagelieder des Propheten Jeremia“ von Gerhard Krammer.

Programm:

Gregor Joseph Werner: aus dem „musicalischen Calender“
Il Màrzo, in dem Mertzen (Der März)

Otto Strobl: Fünf kleine Stücke für Streichorchester (Uraufführung)
Joseph Haydn: Violinkonzert in C-Dur Hob VIIa:1
Solist: Konzertmeister Gabriel Adorjan

Gerhard Krammer: Lamentationes Jeremiae prophetae (Uraufführung)

Gregor Joseph Werner: (* 28. Januar 1693 in Ybbs an der Donau; † 3. März 1766 in Eisenstadt) war österreichischer und der Vorgänger von Joseph Haydn als Kapellmeister des Fürsten Esterházy.
Gregor Joseph Werner kam wahrscheinlich an das Stiftsgymnasium Melk. Vermutlich war er hier ab 1716 Organist. Als seinen Lehrer vermutet man Johann Joseph Fux. Ab Mai 1728 war Werner Hofkapellmeister beim Fürsten Esterházy in Eisenstadt. 1761 wurde Joseph Haydn Vizekapellmeister und ab 1762 stand nur noch die Kirchenmusik unter der Leitung Werners, der 39 Jahre älter war als Haydn. Der Schwerpunkt seines Schaffens lag in der Kirchenmusik. 
Joseph Haydn (30. März 1732 in Rohrau; † 31. Mai 1809 in Wien) war einer der Begründer der „Wiener Klassik“. Auf seine musikalische Schöpfungskraft etwa geht die Form des „klassischen Streichquartetts“ zurück. Mehr als drei Jahrzehnte war er Kapellmeister am Hofe Esterházy in Eisenstadt. Aus Anlass des Namenstag der Fürstin Maria Josepha Hermengilde (am 8. September) komponierte Haydn zwischen 1796 und 1802 seine sechs späten „großen“ Messen, die in der Bergkirche zur Uraufführung gekommen sind. 
Otto Strobl, * 1927, Studium an der Musikhochschule in Wien (Musikpädagogik und Orgel). Langjährige und vielfältige berufliche Betätigung in  Eisenstadt (Lehrer, Organist, Chorleiter). Seine Themen, die musikalisch zu gestalten er sich vornimmt, findet der Komponist oft in seiner Heimat, in seiner allernächsten Umgebung, und ebenso in der Auseinandersetzung mit den Arbeiten anderer Künstler, befreundeter Dichter oder Maler. Auf diese Weise trägt der Komponist auch dazu bei, dass das Burgenland und Eisenstadt in seinen geistigen Dimensionen lebendig dargestellt und interpretiert wird. 
Gerhard Krammer, * 1965, Musikstudium an der Kunstuniversität Graz. Seit 2007 künstlerischer Leiter von „himmel&haydn“. Kompositionen für unterschiedliche Genres und Besetzungen. 

Karten ab sofort unter:
E-Mail: office@haydnkirche.at  |  Tel:  +43(0)664 7301 9057
sowie bei Ö-Ticket: 01/96096
Eintritt: € 19.- / Jugendliche & Studenten € 10,-

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