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Montag, 19. Mai 2014

Lange Nacht der Kirchen in der Bergkirche Eisenstadt

23.5.2014
Lichter sollen sein um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein.
Bilder – Klänge – Worte – Zeichen im jüdisch-christlichen Dialog


17:00 Uhr  Im Dialog mit Gott
Gebet Erev Schabbat (Mincha) in der Wertheimer-Synagoge des jüdischen Museums
Gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Sopron

18:30 Uhr Von der Synagoge zur Haydnkirche 
Im Dialog mit der Geschichte – Führung vom Unterberg zum Oberberg
Treffpunkt: jüdisches Museum Unterbergstraße

20:00 Uhr Dialog in der Haydnkirche
Die Passion aus christlicher Sicht
Propstpfarrer Wilhelm Ringhofer

20:30 Uhr Dialog im Kalvarienberg 
Die Passion Jesu  - jüdische und christliche Aspekte
Bernhard Dobrowsky

21:30 Uhr In Begegnung: jüdische und christliche Barockmusik
Mit Werken von Salamone Rossi, Marcello Benedetto u.a.
Consilium musicum Josephinum
(Studierende und Lehrende des Joseph Haydn Konservatoriums)

22:00 Uhr Begegnung und Dialog im Pfarrzentrum

22:30 Uhr Lichter sollen sein um Tag und Nacht zu scheiden 
Im Dialog mit mir selbst
Besinnung und Stille in der Gnadenkapelle

Kinderprogramm:

19:00 Uhr Musikalischer Abendgruß. Kinder musizieren.
Musikklassen des Gymnasiums Kurzwiese & Joseph Haydn Konservatorium im Klangraum der Haydnkirche
Werke für Orgel, Gitarren- und Bläserensembles aus 4 Jahrhunderten

19:30 Uhr Dialog mit den Figuren des Kalvarienbergs
Führung für Kinder

HIMMEL und HAYDN – Lebendige Musik zum Todestag

Gedenkkonzert am 31.5.2014
Plakat Himmel und Haydn
Gedenk-Konzert - 60 Jahre Haydn-Cranium in der Haydnkirche
Samstag, 31. Mai 2014 • 19:30 Uhr

 „Stimmt an die Saiten!“ 
Dieses Motto aus Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ steht heuer über den Aktivitäten von „HIMMEL und HAYDN“. 2014 steht im Zeichen von „60 Jahre Haydn-Cranium in der Bergkirche“.

Joseph Haydn verstarb am 31. Mai 1809 in Wien. Sein Leichnam wurde 1820 auf Wunsch von Fürst Nikolaus II. von Wien nach Eisenstadt überführt. Dabei stellte man das Fehlen des Kopfes fest. Dieser war nach der Bestattung vom übrigen Körper getrennt worden und galt lange Zeit als verschollen. Mit einem fremden Kopf wurde der Leichnam Haydns in der Krypta der Kirche bestattet. Nach einigen „Irrfahrten“ gelangte das Cranium schließlich 1895 in den Besitz der Gesellschaft der Wiener Musikfreunde. Doch es sollten weitere 59 Jahre vergehen, ehe es am 4. Juni 1954 in einer feierlichen Prozession von Wien über Rohrau nach Eisenstadt gebracht und mit den übrigen Gebeinen vereint wurde. Der Bildhauer Gustinus Ambrosi legte das Cranium im Rahmen eines Gottesdienstes zu den sterblichen Überresten Haydns in den Sarkophag. Dieser wurde anschließend in das bereits 1932 nach den Plänen des Architekten Franz Kraus errichtete Mausoleum gebracht.

Dieses historische Ereignis wird zusammen mit dem Gedenken an Haydns Todestag am
31. Mai mit einem besonderen Festkonzert begangen: erstmals gastiert im Burgenland der französisch-deutsche Pianist David Fray. Seit einigen Jahren zählt er zu den Top-Stars der jüngeren Generation. Bereits im Alter von vier Jahren begann er mit dem Klavierspiel und absolvierte später seine Studien mit Auszeichnung in Paris. Die Karriere des jungen Pianisten wurde von so bedeutenden Künstlern wie Paul Badura-Skoda, Christoph Eschenbach und Pierre Boulez gefördert. Heuer gastiert er bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Bereits eine Woche davor ist er erstmals in der Haydnkirche Eisenstadt zu Gast und präsentiert bereits hier die Programmhighlights mit Werken von Johann Sebastian Bach, Gioachino Rossini und Franz Schubert.

Lebendige Musik am Todestag
Gedenk-Konzert - 60 Jahre Haydn-Cranium in der Haydnkirche
David Fray - Klavier

Anschließend gibt es die Möglichkeit der Begegnung und Reflexion mit dem Künstler.
„HIMMEL und HAYDN“ versucht, eine Verbindung zwischen Musik und Religiosität als Angebot zur persönlichen Lebensgestaltung zu vermitteln und Impulse für hier und heute zu anzubieten.
Wir laden Sie ein, diese Saitenvielfalt zu „erhören“.

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