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Montag, 7. Januar 2013

Junge leben Kirche – ganz selbstverständlich


Es ist der 22. Dezember, 44 Stunden vor der Krippenandacht am Heiligen Abend. Da kommt die Nachricht, dass das Krippenspiel, das geplant war, nicht zustande kommt. So etwas passiert schon mal. Und jetzt? In kürzester Zeit finden sich ein paar Jugendliche, die alle persönlichen Planungen für diese zwei Tage hinten an stellen, weil sie der Überzeugung sind, dass die Kinder, für die die Krippenandacht zum wichtigen Bestandteil des Heiligen Abends geworden ist, ein Krippenspiel erleben sollen. So, wie sie es selbst erlebt haben, als sie kleiner waren. Es wird telefoniert, besprochen, geprobt – und alles wird gut. Ich war gerührt, mit welcher Selbstverständlichkeit Jugendliche das tun, was wichtig ist: Für andere da sein, wenn man gebraucht wird. Um eines Größeren Ganzen willens Persönliches auch mal zurückstellen.

Ich war von diesem Einsatz der Jugendlichen sehr berührt. Und den Kindern hat‘s gut getan.
Szenenwechsel. Familiengottesdienst. Ein sehr kleines Kind, das kaum noch sprechen kann, sucht sich seinen Platz in der Schar der größeren Kinder. Es will auf den Schoß eines Volksschulkindes. Die beiden kennen einander nicht, aber so nahe bei den „Großen“ fühlt sich das kleine Mädchen gut aufgehoben. Die Zweitklässler zieren sich nicht, fühlen sich nicht bedrängt oder gestört. Sie nehmen die Kleine auf ihren Schoß – eine nach dem anderen – und schenken ihr damit ein Stück Geborgenheit in der Kirche. Sie leben Kirche, ganz selbstverständlich.

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